Drosen

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Zuletzt aktualisiert (Montag, 05 Juli 2010 20:20)Geschrieben von: AdministratorDonnerstag, 01 Januar 1970 02:00

Drosen, wahrscheinlich der Aelteste Ort in der Gemeinde Loebichau mit slawischen Ursprungs. Die erste urkundliche Erwaehnung ist aus dem Jahre 1140 (Drosin).

Sie wird in dem Zusammenhang mit der Neuweihung der Kirche in Altkichen durch Bischof Udo 1 dokumentiert.
Im Jahr 1445 wird Drosen (Drossen) ohne Anzahl der besetzten Hoefe aufgefuehrt.
120 Einwohner lebten 1583 in den damaligen Drosden in 10 Bauernhoefen und 13 Feuerstaetten.
Im April 1825 brannten 3 Gueter ab. Die Flur umfasst 344 ha und 20 ha.
1885 hat Drosen 18 Wohnhauuser, (darunter 8 Anspanngueter) und 19 Haushaltungen mit 148 Einwohnern. Drosen liegt am Quellarm der Grosssensteiner Sprotte und ca 230 m NN.
Etwa 1936 kommt Ingramsdorf zu Drosen und dieses wiederum 1961 zu Loebichau.
Ende 1955 wurde die zweite LPG im Raum Loebichau, die LPG "Rotes Banner" Drosen gegruendet. 1975 haelt der Uranbergbau Einzug in Drosen. Der Schacht "Drosen" der ehemaligen SDAG Wismut ist in aller Munde. Er steht aber auf Loebichauer und Grossstechauer Flur.
Seit 1991 laufen auf den Schacht "Drosen" die Sanierungsarbeiten, die mit der Anlagerung der Halde Drosen an die Halde Beerwalde ihren Hoehepunkt fand.