Beerwalde

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Zuletzt aktualisiert (Montag, 05 Juli 2010 20:24)Geschrieben von: AdministratorDonnerstag, 01 Januar 1970 02:00

Die erste urkundliche Erwaehnung stammt aus dem Jahre 1283. Beerwalde gilt als deutsche Siedlung. Stets waren die baeuerlichen Gehoefte die Haupterwerbsquelle der Einwohner.
1820 brannte die Kirche und weitere 32 Gueter und Haeuser ab. Der Neuaufbau erfolgte in den folgenden Jahren links und rechts des kleinen Dorfbaches, der "Beerwalder Sprotte".
Mit der Errichtung der Ziegelei am westlichen Ortsrand des Dorfes zog neben der Landwirtschaft langsam die Industrie in den Ort ein. Aus der ehemaligen Ziegelei wurde spaeter eine Holzkohlenverarbeitungsfabrik.

 
Die erste urkundliche Erwaehnung stammt aus dem Jahre 1283. Beerwalde gilt als deutsche Siedlung. Stets waren die baeuerlichen Gehoefte die Haupterwerbsquelle der Einwohner.
1820 brannte die Kirche und weitere 32 Gueter und Haeuser ab. Der Neuaufbau erfolgte in den folgenden Jahren links und rechts des kleinen Dorfbaches, der "Beerwalder Sprotte".
Mit der Errichtung der Ziegelei am westlichen Ortsrand des Dorfes zog neben der Landwirtschaft langsam die Industrie in den Ort ein. Aus der ehemaligen Ziegelei wurde spaeter eine Holzkohlenverarbeitungsfabrik.
1968 wurde die ehemalige Sowjetische-Deutsche-Aktiengesellschaft (SDAG Wismut) ansaessig. Mit der Errichtung des Schachtes in Beerwalde und dem Abbau des Uranerzes war der Schritt zur Industrialisierung vollzogen. Neue Strassen (Betonstrassen), moderne Foerderanlagen, Fabrik- und Verwaltungsgebaeude sowie eine Schienenverbindung von Beerwalde nach Loebichau praegten von nun an das Ortsbild.
1974 wurde die bis dahin eigenstaendige Gemeinde Beerwalde nach Loebichau eingemeindet.
1991 stellt die Wismut GmbH die Foerderung des Erzes ein. Nach der Sanierung der ehemaligen Bergbauflaechen ist auf dem Gelaende des ehemaligen BB-Beerwalde das Industrie- und Gewerbegebiet "An der Grosssensteiner Strasse" entstanden. Mit der Ausweisung der Gewerbegebiete "Die Leeden" und An der Alten Strasse", welche sich unmittelbar an der B7 und der BAB 4 befinden wurde der Grundstein fuer den wirtschaftlichen Aufschwung in der Gemeinde Loebichau geschaffen